Urs Walker

Urs Walker

Violine

Urs Walker gewann bereits als knapp Zwölfjähriger einen Ersten Preis am Expo-Musikwettbewerb in Lausanne sowie 1970 den Ersten Preis am Jecklin Kammermusik-Wettbewerb in Zürich. Er studierte bei Ottavio Corti und Nicolas Chumachenko  und nahm an Meisterkursen u.a. bei Leonid Kogan, Arthur Grumiaux und Nathan Milstein teil. Weiterführende Impulse gewann er in Israel in den 1970er Jahren.

Urs Walker spielte als Solist und Kammermusiker in allen Ländern Europas, im Nahen Osten, in den USA, in Kanada, Australien, Argentinien, Russland und China sowie an wichtigen Festivals wie Gstaad, Luzern, Salzburg, Wien, Witten, Schwetzingen, Bruxelles, Warschau und Barossa. Von 1974 bis 1988 gehörte er dem Neuen Zürcher Quartett an. 1992 gründete er, zusammen mit weiteren Persönlichkeiten des Schweizer Musiklebens, das Collegium Novum Zürich, welchem 1998 der Förderpreis der Siemens Kulturstiftung zugesprochen wurde. Seit 2010 gibt er vermehrt Konzerte und Aufnahmen mit Einbezug von Live-Elektronik, namentlich und wiederholt in Freiburg i. Br. (Experimentalstudio SWR2) sowie u.a. in Karlsruhe (Zentrum für Kunst und Medien), Coburg (Technische Universität) und Ljubljana (Slowenien). Innerhalb des weitgespannten Repertoires gilt seine besondere Vorliebe den Werken für Violine solo von Reger, Hartmann, Ysaye, Bartók, Yun, Carter, Scelsi, Maderna und Berio.

Urs Walker unterrichtete bis 2018/2019 an der Kantonsschule Zürich Nord (Violine und Viola) und an der Hochschule der Künste Zürich (Musikalische Analyse, Variantfach Neue Musik). Ferner ist er gefragt als Organisator und Dozent an Meisterkursen für Preisträger des Schweizerischen Jugendmusikwettbewerbs (SJMW).

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