Hopkinson Smith

Hopkinson Smith

Laute

Der schweizerisch-amerikanische Lautenist Hopkinson Smith wurde 1946 in New York geboren. Er schloss sein Studium in Harvard 1972 mit Auszeichnung ab und kam ein Jahr später nach Europa, um mit Emilio Pujol in Katalonien und Eugen Dombois an der Schola Cantorum Basiliensis zu studieren. In Basel war er zusammen mit Jordi Savall und Montserrat Figueras einer der vier Gründer des Ensembles Herspèrion XX. Seit Mitte der 80er Jahre konzentriert er sich vor allem auf das Solo-Repertoire für Zupfinstrumente der Renaissance und des Barocks: spanische Musik für Vihuela und Barockgitarre, französische und italienische Musik des 16. und 17. Jahrhunderts, sowie zentraleuropäische Werke des 18. Jahrunderts und Kompositionen Johann Sebastian Bachs.

Die Aufnahme mit seinen Bearbeitungen von Bachs Sonaten und Partiten für Violine solo ist überall von der Presse gelobt worden. Die englische Zeitschrift Gramophone nannte sie „die beste Aufnahme diese Werke, unabhängig vom Instrument“. Eine Dowland Aufnahme von 2005 gewann einen «Diapason d’Or» und wurde von der New York Times als „wunderbar persönlich“ bezeichnet. Eine CD mit Werken von Francesco da Milano gewann den «Diapason d’Or de l’Année» und wurde von der Zeitschrift Diapason als „die erste Aufnahme, die dem Ruf von Francesco gerecht wird“ gelobt. Seine Aufnahme mit den ersten drei Cello-Suiten von Bach gewann ebenfalls einen «Diapason d’Or», und Gramophone nannnte sie «total packend». Seine letzte Soloaufnahme „Mad Dog“ ist eine Anthologie von Elizabethanischer Lautenmusik und wurde mit einem weiteren «Diapason d’Or» gekrönt. Fast alle seiner 25 Solo-CDs sind bei dem französischen Label „Naïve“ erschienen. Die letzte Aufnahme, „Whose heavenly touch…“ mit Mariana Flores (Gesang) ist Dowlands Liedern gewidmet.

Hopkinson Smith hat in West- und Ost-Europa, Nord- und Südamerika, Australien, Neuseeland, Japan und Korea konzertiert und unterrichtet. Sein Lebensstil wechselt zwischen dem eines Zigeuners mit demjenigen eines Eremiten. Zwei Mal gab er Kurse und Konzerte in Palästina unter der Schirmherrschaft der Barenboim/Saïd Stiftung und der Pro Helvetia. Im Jahre 2010 gewann er den Musikpreis der Region Apulien mit dem Zitat „maestro dei maestri, massimo interprete delle musiche per liuto dell’antica Europa Mediterranea“, im Jahre 2015 erhielt er den Musikpreis vom Festival de Petrer in Spanien, und 2019 bekam er den Preis vom Festival de Taxco in Mexiko. Er unterrichtet an der Schola Cantorum Basiliensis.

Frühere Konzerte

Event Name Start Date
VIAKURTÁG 1. Dezember 2020
VIAKURTÁG 22. November 2020
VIAKURTÁG 22. November 2020
VIAKURTÁG 19. November 2020