Sarah Wegener

Sarah Wegener

Sopran

Sarah Wegener Sarah Wegener durchdringt jede Partie mit kammermusikalischer Intensität. Mit ihrem warmen Timbre rief sie zuletzt bei Aufführungen von Mahlers 8. Sinfonie unter Kirill Petrenko in Bregenz, Eliahu Inbal in Hamburg und Kent Nagano in Montreal Begeisterung hervor, ebenso wie bei ihrem um Werke von Händel und Purcell gesponnenen Programm Krieg und Frieden, das sie mit dem Ensemble il capriccio unter anderem bei den SWR Schwetzinger Festspielen präsentierte. Ihre „herrlich leuchtende, so kraftvolle wie farbenprächtige Stimme“ (FAZ) weist sie daneben, wie auf ihrer vielgelobten CD Into the Deepest Sea zu hören, als Liedinterpretin erster Güte aus.

Dieser bemerkenswerten Vielseitigkeit steht eine grosse Konstanz in der Zusammenarbeit mit musikalischen Partnern gegenüber, zu denen sie Dirigenten wie Kent Nagano, Emilio Pomàrico, Peter Rundel, Tonu Kaljuste, Heinz Holliger und Frieder Bernius zählt. Gleichermassen geschätzt als Interpretin des klassischen und romantischen Repertoires wie zeitgenössischer Kompositionen sang Sarah Wegener in den letzten Spielzeiten unter anderem Dvořaks Stabat Mater und Haydns Sieben letzte Worte (Philippe Herreweghe, Orchestre des Champs-Élysées, Collegium Vocale Gent), Hans Werner Henzes Floss der Medusa (ORF Radiosinfonieorchester Wien, Cornelius Meister), Krzysztof Pendereckis Lukas-Passion (Orchestre Symphonique de Montréal, Kent Nagano) sowie Schönbergs Sechs Orchesterlieder in Saarbrücken. Daneben brachte sie zahlreiche Werke von Georg Friedrich Haas zur Uraufführung, darunter die Oper Bluthaus – für die Hauptpartie der Nadja wurde sie 2010 von der Zeitschrift Opernwelt als Sängerin des Jahres nominiert. Beim Tongyeong Festival stand sie als Maiden in Toshio Hosokawas Kammeroper Futari Shizuka (Regie: Thomas Israel) auf der Bühne.

Nach einem erfolgreichen Saisonabschluss 2019 in Tokio mit Ligetis Requiem unter Jonathan Nott war Sarah Wegener beim Beethovenfest Bonn mit Le Cercle d’Harmonie und Jeremie Rhorer erneut in der Titelrolle von Schumanns Das Paradies und die Peri, beim MDR Musiksommer mit Konzertarien von Beethoven sowie in München, London und Hamburg mit Strauss‘ Orchesterliedern unter Mariss Jansons und Vladimir Jurowski zu erleben. Zu weiteren Höhepunkten der Saison gehören Beethovens Missa Solemnis unter Andrew Manze in Liverpool und unter Thierry Fischer in Sao Paulo, Mozarts Requiem in Lille sowie eine Europatournee mit Mahlers 8. Sinfonie mit dem Gustav Mahler Jugendorchester und Daniel Harding.

Sarah Wegeners Diskografie umfasst unter anderem Aufnahmen von Korngolds Die stumme Serenade, Schuberts Lazarus und Mozarts Grosser Messe in c-Moll sowie Faurés Pelléas et Mélisande, Rossinis Petite Messe solennelle und Werke von Heinz Holliger und György Kurtág. Into the Deepest Sea, ihre erste Lied-CD mit dem Pianisten Götz Payer, wurde im November 2017 bei CAvi-music veröffentlicht. Für Jörg Widmanns Werk Drittes Labyrinth, dessen Solopartie ihr der Komponist widmete, erhielt sie beim OPUS Klassik 2019 eine Nominierung als Sängerin des Jahres.

Die britisch-deutsche Sopranistin, die auch Studien als Kontrabassistin bei Prof. Ulrich Lau nachweisen kann und Chöre und Orchester leitete, studierte Gesang bei Prof. Jaeger-Böhm in Stuttgart sowie in Meisterkursen bei Dame Gwyneth Jones und Renée Morloc.

Frühere Konzerte

Event Name Start Date
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